Dr. Elena Ceacmacudis - Zahnärztin in Hamburg
Dr. med. dent. Elena Ceacmacudis - VITA



  • 1976 - 1981 Studium der Zahnmedizin mit anschließendem Staatsexamen an der Universität Hamburg

  • 3-jährige Ausbildung in verschiedenen Praxen im In- und Ausland

  • Seit 1984 mit eigener Praxis in Hamburg niedergelassen

  • Schwerpunkttätigkeit im Bereich Angstbehandlung / Endodontie und Implantologie

  • 1997 - 1999 Zusatzausbildung zur Heilpraktikerin bei der deutschen Paracelsus Schule für Naturheilverfahren

  • 2002 – 2004 Ausbildung zur zahnärztlicher Hypnose und Kommunikation bei der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose e.V

  • 2004 Ausbildung zum Wingwave – Coach bei der Besser – Siegmund Institut

Zahnsanierung trotz Angst vorm Zahnarzt

Um Patienten, die unter einer massiven Zahnarztphobie leiden, behandeln zu können, ist es vorteilhaft, sich zuerst mit der Struktur des menschlichen Gehirns zu befassen, speziell: mit dessen limbischem System.

Denn das Unbewusste steuert und dominiert das Bewusstsein, und diese Steuermechanismen sind in unserem Gehirn im limbischen System verankert, das unser menschliches Verhalten – für uns weitgehend unbewusst – steuert.

Nicht der Neokortex ist also das Machtzentrum im menschlichen Kopf, sondern das entwicklungsgeschichtlich weit ältere limbische System – das so genannte Reptilienhirn. Unser Gehirn ist auf Grund dieser Umstände in erster Linie ein visuellsensorisches Gehirn, das konkrete
Bilder und direkte sensorische Erfahrung der abstrakten Sprache vorzieht. Diese Erkenntnis kann sehr hilfreich sein, wenn es darum geht, Patienten ihre Angst vorm Zahnarzt zu nehmen.

Alle von außen kommenden Reize und Informationen, aber auch alle vom Neokortex abgerufenen Erfahrungen werden vom limbischen System auf ihre Bedeutung für uns hin analysiert.

Denken Sie also bei der Behandlung Ihrer Klienten mit Zahnarztphobie:

Unser gesamtes Gehirn inklusive Neokortex ist emotional!

Konsequenzen für die Praxis

Unser gesamtes Verhalten ist somit letztlich das Ergebnis von 3 großen Steuerungssystemen, den so genannten limbischen Instruktionen – Balance, Dominanz, Stimulanz – und den jeweiligen unbewussten Befehlen, die davon ausgehen.

Entwicklungsgeschichtlich sagt uns die Balance-Instruktion:

– Vermeide jede Gefahr!
– Vermeide jede Veränderung!
– Vermeide jede Störung und Unsicherheit!

Sie ist die älteste limbische Instruktion und ist auf unsere Sicherheit bedacht.

Die Dominanz-Instruktion signalisiert uns:

– Setz’ dich durch!
– Vergrößere Deine Macht!

Die Stimulanz-Instruktion schließlich fordert:

– Suche neue Reize!
… und ist damit auf Lustgewinn aus.

Menschen unterscheiden sich in ihrem limbischen Profil, also in der individuellen Ausprägung ihrer limbischen Instruktionen.

Ermitteln Sie daher zuerst das limbische Profil Ihrer Klienten! Fragen Sie Ihre Angstpatienten, welche Bedürfnisse und Wünsche sie haben, erkunden Sie die Rahmbedingungen für Ihre Therapie. Bauen Sie für jeden Ihrer Klienten eine limbische Idealform auf und halten Sie daran fest, denn wer keine Emotionen auslöst, wird nichts erreichen und nichts verändern! Je mehr limbische Instruktionen gleichzeitig erfüllt werden, desto größer ist die Gewissheit für den Erfolg. Sie werden bereits bei dem ersten Termin mit Ihrem Klienten Erfolg haben, wenn Sie eine optimale Lösung anbieten, die möglichst alle limbischen Instruktionen erfüllt.